Heizungsanlagen brauchen kalkfreies Wasser, das dauerhaft korrosionsfrei sowie sauber und klar ist. Es muss alle Normen und Richtlinien erfüllen – ein Heizungs- Leben lang.

HardyJun im Einsatz

Befüllung bei Neuanlagen

Moderne Heizungsanlagen werden technisch immer anspruchsvoller, sind jedoch häufig leider auch empfindlicher. Die einzelnen Komponenten wie Kessel, Heizkörper, Leitungen und vor allem die Systemsteuerungs- und Regelungstechniken arbeiten auf hochpräzisem Niveau.

Spülen und Befüllen von Heizsystemen funktioniert besonders effizient mittels mobiler Heizungswasser-Füllanlage HARDY®100. Das Nachspeisen im Zuge von Wartungs- und Servicearbeiten von Heizsystemen mit der tragbaren Heizungsfüllanlage HARDY®JUN. Bei Anlagen ab 150kW eignet sich zur stationären Nachspeisung die HARDY®STATION, bei kleineren Anlagen z.B. EFHs empfiehlt sich das REFILL.
Nach der normgerechten Befüllung mit kalkfreiem Wasser, wird das Anlagen­wasser gegen Korrosion und Verschlammung, zur pH-Werteinstellung und Harmonisierung aller Werkstoffe mit dem seit mehr als 20 Jahren bewährten LIQUID konditioniert.

Normgerechtes Heizungswasser

Nachfüllung und Optimierung in Bestandsanlagen

Bei der Modernisierung und Sanierung von Bestandsanlagen älter 15 Jahre, sind zur Verbesserung der Wärmeübertragung und Funktionssicherheit Beläge und Schlamm schonend aus dem Heizkreislauf zu entfernen.In Bestandsanlagen lassen sich Schmutzpartikel und isolierende Beläge schonend über eine Heizungswassersanierung entfernen. Hierfür wird etwas großzügiger das Reinigung-und Dispersionsmittel CLEAN in den Kreislauf eingespült und über mind. 8 Wochen leicht zirkuliert. Anschließend wird mittels HARDY 100 gründlich das CLEAN inkl. gelösten Belägen mit Weichwasser ausgespült. Am Schluß wird die Heizungsanlage einfach und sicher mittels SNELLO-LIQUID gegen Korrosion und vorzeitigen Verschleiß geschützt. Bei aufkommenden Fragen stehen Ihnen bei der professionellen Heizungswassersanierung, werden Sie von Profis mit Rat und Tat unterstützt.

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Hannemann Wassertechnik, Heizungswasser, Heizungsanlage, Normgerechtes Heizungswasser

Heizwasser in größeren Anlagen 

Das einheitlichste Regelwerk für größere Heizungsanlagen ist die Dampfkesselverordnung (bzw. neu die Betriebssicherheitsverordnung) mit den Technischen Richtlinien Dampf (TRD). Diese Rechtsnorm bezieht sich streng genommen nur auf Heizungswasseranlagen mit einer hohen Vorlauftemperatur (> 110 °C). Hierfür existieren einige Richtwerte (Tabelle 1). Der wichtigste Sachverhalt ist die Forderung nach Härtefreiheit des Kreislaufwassers und die Forderung eines pH-Werts von größer 9. Bei großen Anlagen sind die Anforderungen vergleichsweise einfach, da in diesem Temperaturbereich nur Eisenmetalle zugelassen sind (wegen der geforderten Druckschlagfestigkeit). Das Unterscheidungskriterium der einzelnen Fahrweisen ist die elektrische Leitfähigkeit des Wassers. Sie ist das Maß für den Gesamtsalzgehalt (Summenparameter).

Planer, Energieberater

Befüllung in kleinen Anlagen

Entgegen der Annahme am Markt, gehen die Anforderungen an das Wasser in kleinen Heizanlagen weit über die der Großanlagen hinaus, weil sie in der Regel nicht überwacht und verschiedenste Materialien verbaut werden.

Dies sind:

  • Kunststoffe
  • Gummimaterialien
  • Eisenmetalle (Schwarzeisen, verzinkte Werkstoffe, Edelstähle)
  • Kupfer
  • Aluminium
  • Legierungen

Der rechtlich gesehen „regelarme“ Zustand liegt darin begründet, dass durch Niedertemperaturanlagen keine Gefahren für Umwelt und Gesundheit ausgehen. Für eine kleine Heizung ist demnach fast alles zulässig – jedoch selten sinnvoll.
Grundsätzlich sollte die Wasseraufbereitung möglichst einfach durchgeführt werden können und möglichst zu stabilen Wasserqualitäten führen.
Auch die Konditionierung sollte möglichst einfach sein und mit wenigen Kontrollen auskommen. Zudem sollte das Wasser die Korrosion, die praktisch in jeder Heizung abläuft, stark verlangsamen. Dabei muss man sich darüber im Klaren sein, dass jedes Wasseraufbereitungsverfahren unterschiedliche Konsequenzen und Auswirkungen hat, die unter Umständen auch problematisch sein können. Im Folgenden werden die wichtigsten Verfahren vor und gegenübergestellt. Tabelle 2 fasst die wichtigsten Aussagen (auch auf den häuslichen Bereich übertragbar) zusammen.

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