Probleme mit dem Heizungswasser?

Hier finden Sie häufige Fragen und Antworten zum Thema

1Was tun bei Rost?
Alles auf unserer Erde unterliegt dem Zerfall bzw. der Zerstörung, welche als Korrosion benannt wird. Bei der Korrosion von Metallen entsteht im Fall des Eisens Rost. Die bekannte rostbraune Verfärbung des Heizungswassers kann unschöne Effekte mit sich bringen. So verfärben sich z.B. Durchflussmesser bei Fußbodenheizungskreisen und lassen sich nicht mehr gut ablesen geschweige einstellen. Ablagerungen an Messsensoren beeinträchtigen die Messgenauigkeit und damit die Regelung der Anlage. Man erkennt unschwer, dass die Vermeidung von Korrosion durchaus positiv in Bezug auf Funktionssicherheit und Lebensdauer einer Heizungsanlage ist.  
 
Durch die Konditionierung des Heizungswasser mit einem guten Korrosionsschutzmittel, kann die Anlage zuverlässig geschützt werden.

Herkömmlich geschieht dies mit Behältern wie Kanistern und Flaschen aus denen mittels Pumpen die zu berechnende Korrosionsschutzmittel in die Anlage dosiert wird. Dabei kann es zu Schwierigkeiten im Mischungsverhältnis kommen und die Prozedur ist zeitaufwendig und mühsam. Verbleibende Reste und Schwund sind ebenso zu bemerken.  
 

Lösung:

Einfach, sicher und wirksam funktioniert die Konditionierung mit dem Transport- und Füllsystem SNELLO, welches bereits in der benötigten Menge mit dem geprüften Korrosionsschutz (Heizungsschutz) LIQUID befüllt ist (Snellogröße je nach Anlageninhalt wählbar).  

Zum Korrosionsschutz
2Was tun gegen Kalk?
Das bekannteste und bevorzugteste Verfahren zur Vermeidung von Steinbildung durch Kalk ist die Enthärtung mittels Ionenaustauscher. Hierbei werden die Härtebildner Calcium und Magnesium zuverlässig und messbar aus dem Trinkwasser entfernt. Kalkablagerungen in technischen Systemen wie Installationen und Heizungswasserkreisläufen können zu empfindlichen Funktionsstörungen oder gar Schäden führen.

Lösung:

Besonders leicht hat es der SHK-Profi mit der mobilen Heizungswasserfüllanlage HARDY 100 und dem portablen HARDY JUN.

HARDY® 100
HARDY® JUN
3Heizungsanlage ist undicht, was sind die Ursachen? Was kann ich tun?
Heizanlagen sind grundsätzlich wasserdicht, jedoch nicht gasdicht.

Je nach Bauweise dringt über Materialien, mechanische Bauteile und das Nachspeisewasser normalerweise nur in geringen Mengen Luft in das System. Tritt auffällig mehr Luft ein, zeigt sich dies häufig in verstärkter Korrosion bzw. rostbraunem Wasser. Häufigste Ursachen sind dabei neben der fachgerechten Installation, nach wie vor die Druckhaltung aber auch zunehmend die Pumpenauslegung bzw. Installation. Im Fall der Pumpen, ist auf einen Betriebsdruck >0,5 bar auf der Eingangsseite gegen Atmosphärendruck zu achten. Hier geben die Herstellerangaben und Kennzahlen Auskunft.

Wichtig: Winkelstücke oder Bogen unmittelbar vor der Eingangsseite der Pumpe wirken sich wie eine Drossel aus und können einen Unterdruck erzeugen. Dadurch wird häufig auf der Saugseite über z.B. die Wellendichtung Luft in die Anlage gezogen.

Lösung:

  1. Die Druckhaltung und Pumpe sind sorgfältig auszulegen und zu prüfen.
  2. Das Kreislaufwasser ist möglichst gut zu entgasen.
  3. Das Wasser sollte kalkfrei und konditioniert sein, um die mechanische Elastizität zu begünstigen.

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4Wie kann eine Heizung effizient betrieben werden?
In neuen Anlagen ist durch die richtige Auslegung und vor allem die Abstimmung der Regelungstechnik in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich eine wesentliche Voraussetzung für eine effizient laufende Heizanlage gegeben. Bei Altanlagen verschlechtert sich mit den Jahren die Wärmeübertragung durch Ablagerungen und isolierende Beläge.

Eine Verbesserung der Wärmeübertragung durch eine effektive Heizungswassersanierung wirkt sich somit sehr positiv auf die Energieeffizienz der Heizungsanlage aus. Zudem erhöht sich die Betriebssicherheit der Anlage durch weniger Funktionsstörungen und damit auch die Lebensdauer der Anlage.

Heizungswassersanierung
5Darf der Kesselhersteller Vollentsalzung vorschreiben?
Grundsätzlich ist jeder Hersteller berechtigt bestimmte Anforderungen für die Inbetriebnahme, Wartung und Pflege seiner Produkte zu stellen. In der Regel werden diese Anforderungen bei autark arbeitenden Produkten wie z.B. PKWs, Haushaltsgeräten etc. gestellt. Ein wesentlicher Diskussionspunkt ist deshalb bei Heizanlagen, ob diese Anforderungen sich ausschließlich auf den Kessel auswirken, oder auch auf andere Anlagenteile mit denen der Kessel direkt bzw. indirekt über das Wasser verbunden ist.Welche Auswirkungen ergeben sich daraus?

Das Fachhandwerk als Hersteller der Heizanlage ist schlussendlich für die Gesamtanlage verantwortlich. Es liegt somit die unternehmerische Entscheidung beim ausführenden Fachbetrieb.

Orientierungsfragen und Lösungsmöglichkeiten

  1. Wenn der Kesselhersteller bestimmte Anforderungen an die Wasserqualität stellt, dann ist es wichtig, mit dem Hersteller bei Erfüllung der Anforderungen auch eine Garantieerweiterung für die Gesamtanlage schriftlich zu vereinbaren, in welcher etwaige Korrosionsschäden abgedeckt sind.
  2. Bei der Erfüllung der Anforderungen ergibt sich im Fall der salzfreien/salzarmen Fahrweise für den Betreiber eine Überwachungspflicht, da die Heizungsanlage infolge nur noch mit vollentsalztem Wasser befüllt werden darf, um ein Umkippen des Wassers zu vermeiden (pH-Verschiebung…).
  3. Sind die im Markt angebotenen Nachspeisesysteme geeignet und gegen Verkeimung und Gegenionenwirkung (Rücklösung der Ionen ins Umgebungswasser der Patrone) geschützt?
  4. Lassen sich die Mehrkosten (+300–400%) ohne weiteres auf den Betreiber umlegen, oder ergeben sich daraus ggf. Wettbewerbsnachteile für den ausführenden Fachbetrieb?
  5. Welche Vorteile/Nachteile ergeben sich bei der Auswahl des Verfahrens zur Befüllung von Heizanlagen in betriebswirtschaftlicher Hinsicht?

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6Warum Enthärtung, wenn der Kesselhersteller VE vorschreibt?
Das bevorzugte und seit über 60 Jahren bewährte Verfahren zur Vermeidung von Steinbildung in Heizanlagen ist die Enthärtung (salzhaltige Fahrweise). Die salzhaltige Fahrweise erfüllt alle Normen und Richtlinien (VDI 2035, ÖNORM H5195…)

Die el. Leitfähigkeit bleibt unverändert, somit ist das Wasser im Vergleich zur Vollentsalzung stabiler und bleibt im Gleichgewicht. Die el. Leitfähigkeit wird auch gerne als Rückgrat des Wasser bezeichnet. Man sagt auch, dass je weiter man sich von der Rohwasserqualität durch Wasseraufbereitungsmassnahmen entfernt, es umso aufwendiger und überwachungsbedürftiger wird. Denn dadurch werden Massnahmen zur künstlichen Stabilisierung notwendig. Hierzu bedarf es spezifischer Fachkenntnisse.

Im SHK-Handwerk ist auch die Ressource Mensch ein wesentlicher Faktor. Je höher die fachlichen Anforderungen an die Monteure sind, desto schwieriger wird die nachhaltige Umsetzung sicher zu stellen, um kostspielige Nacharbeiten zu vermeiden. Deshalb erscheint ein Verfahren sinnvoll, welches einfach, sicher, preiswert und beherrschbar ist.

Noch Fragen? Schreiben Sie uns, wir helfen Ihnen gerne
7Wie ist eine Anlage mit Aluminiumbauteilen zu befüllen?
Da Aluminium im Vergleich mit anderen üblichen Heizungswerkstoffen wie z.B. Eisen, Kupfer, Messing, Edelstahl…, bei pH-Werten >8,5 auflöst, sind besondere Regeln zu beachten.

Eine einfache Möglichkeit zur Stabilisierung des pH-Wertes bei vorhandenen Aluminiumwerkstoffen (z.B. Wärmeaustauscher, ist die Befüllung mit teilenthärtetem Wasser von 6-8°dH. Nach dem Aufheizen bildet sich an der heißesten Stelle (in der Regel der Wärmeaustauscher) eine Calziumaluminatschicht und stabilisiert die Aluminiumoxidschicht und der pH-Wert stellt sich nach ca. 6 Wochen auf einen pH-Wert <8,5 ein. Es empfiehlt sich ca. 1–2 Wochen nach der Befüllung das Wasser mit max. 50% der Normalmenge des LIQUIDs zu konditionieren, um dem Wasser eine leichte, ausgleichende Pufferwirkung zu geben.

SNELLO® LIQUID
8Was ist bei der Reinigung von Bestandsanlagen zu beachten?
Ältere Heiz- und Kühlkreise haben häufig über viele Jahre aufgrund von Schmutz, Installationsrückständen und besonders durch Kalk und Korrosion z.T. Isolierende Beläge und Schlammablagerungen in der Anlage gebildet. Durch Kompressorspülungen lässt sich in der Regel nur loses Material ausspülen. Dabei besteht zudem das Risiko der Verblockung an verjüngten Stellen.

Um festhaftende Beläge zu lösen bedarf es effektiver und dennoch schonender Reinigungsverfahren. Durch das CLEAN werden die Beläge schonend in feinste Mikropartikel aufgelöst und abgesetzte Ablagerungen schwimmfähig in Schwebe gebracht. Das Produkt sollte nicht sparsam verwendet werden, da die innere Oberfläche der zu reinigenden Heiz- bzw. Kühlkreise häufig unterschätzt wird. CLEAN ist biologisch abbaubar und wirkt auf metallischen Materialien inhibierend (korrosionshemmend). Es benötigt zur Wirksamkeit geringe mechanische Bewegung und sollte mind. 4–6 Wochen in der Anlage wirken können. Im Zweifel kann es bis zu 6 Monaten unbedenklich im Heiz- bzw. Kühlkreis verbleiben.

Nach der Einwirkzeit ist es gründlich kreisweise mit Weichwasser auszuspülen.

SNELLO ® CLEAN
9Wie kann ich die Anlage optimal schützen, die vorher von einem anderen Unternehmen befüllt wurde?
Wichtig ist die Klärung der Art der Befüllung.

  • Wurde salzarm oder salzhaltig befüllt?
  • Ist das Wasser gegen Korrosion behandelt worden?
Hierzu kann man die Grundparameter in einem Schnelltest ermitteln wie z.B. el. Leitfähigkeit (bei salzarmer Fahrweise

Härte/Resthärte im Wasser? Je nach Befüllung und Behandlung können die Parameter von der Trinkwasserqualität abweichen, was z.T. gewünscht ist und manchmal auch negativ sein kann. Um Klarheit zu bekommen ist bei Auffälligkeiten eine konkrete Ist-Zustandsanalyse durch zu führen, oder zumindest mit einem Wasserexperten seines Vertrauens Rücksprache zu halten.

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10Ich weiß nicht ob ein Korrosionsschutzmittel drin ist bzw. welches.
Auch hier gilt es dem Wasser nichts anzudichten was man nicht weiß. Im Zweifel hilft nur eine Analyse.

Analyse
11Was kann ich tun bei nicht diffusionsdichten Kunststoffrohren?
Gegen nicht diffusionsdichte Kunststoffrohre läßt sich in der Regel erst mal nichts tun. Gegen den eindringenden Sauerstoff kann man jedoch insofern was tun, indem man durch einen hauchdünnen Mikropolymerfilm das Wasser von Metall trennt und somit der eindringende Sauerstoff mit dem Metall nicht mehr reagieren kann. Bewährt hat sich hier die Konditionierung mit einem guten Korrosionsschutzmittel wie das LIQUID im SNELLO.

SNELLO ® LIQUID
12Bislang habe ich keine Probleme in einer mit Leitungswasser befüllten Anlage, warum soll ich mit Enthärtung und Korrosionsschutz arbeiten?
Die Pflege von hochwertigen Gütern ist nichts ungewöhnliches und dient normalerweise der verlängerten Werterhaltung und effizienten Nutzung. Funktionsstörungen wie klemmende Ventile, festsitzende Pumpen, Fleißgeräusche etc. werden nicht immer automatisch mit der Wasserqualität in direktem Zusammenhang gesehen.

Wenn man jedoch weiß, dass mehr als 90% der Funktionsstörungen und Schäden in Heizanlagen auf die nicht geeignete Wasserqualität zurück zu führen sind, ergibt sich häufig ein anderer Blickwinkel zu dem Thema. Wer auf die Probleme wartet, ist dann meistens nach dem Schaden klüger.

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13Reicht es nicht mit entkalktem Wasser zu befüllen, warum soll ich zusätzlich mit Korrosionsschutz arbeiten?
Nach dem Stand der Technik ist die Anlage

  1. gegen Steinbildung zu schützen und
  2. gegen wasserseitige Korrosion.
Heutige Installationen werden aus verschiedensten Materialien erstellt, welche unterscheidliche Bedürfnisse an das Wasser stellen. Zudem ist jede Heizung nur wasserdicht und nicht gasdicht, so daß mit Sauerstoffzutritt zu rechnen ist. Spätestens wenn ab und zu Wasser nachgefüllt wird gelangt neben Sauerstoff auch frischer Kalk in die Anlage. Ein guter Korrosionsschutz ist vergleichbar mit einer Versicherung bzw. vorbeugenden Pflege.

Zum Korrosionsschutz
14Tun Sie noch Schlamm abscheiden oder Filtern Sie schon?
Über viele Jahre vertraute bei der Reinigung Heizungsanlagen auf Schlammabscheider, welche im Hauptrücklauf installiert wurden und werden. Bei genauer Betrachtung stellt sich so mancher insgeheim die Frage, wie effektiv so ein Schlammabscheider wirklich eine Heizungsanlage reinigen kann? Schaut man sich die Anforderungen der Richtlinien an, so soll das Wasser sauber und klar sein. Da aufgrund der „Feinheit“ eines Schalmmabscheiders alles durchfließt, was kleiner wie ein Goldfisch ist, dürfte die Realität einen relativ schnell einholen. Auch wir waren viele Jahre überzeugt von dieser Art der Reinigung. Doch stellten wir uns mit der Zeit einige Fragen.

Welche Funktion hat solch ein Schlammabscheider, wenn das Wasser gegen Kalk und Korrosion aufbereitet ist? Keine! Das Produkt hängt bis zum Sankt Nimmerleinstag nutzlos in der Anlage herum.

Ist es dafür nicht zuviel Geld? Aufgrund dieser Erkenntnisse und auch die Tatsache, dass nur ein kleiner Teil im Wasser magnetisch ist, erkannten wir den Wandel der Zeit und entwickelten ein neues Konzept zur Heizungsfiltration.

Der Bypass-Heizungsfeinfilter HENRY HF 10 kann wahlweise in drei Filterfeinheiten von grob bis mikrofein das Wasser filtern. Im Rücklauf wird eine Bypassarmatur installiert und der HENRY HF 10 je nach Verschmutzungsgrad für 1–3 Wochen angeschlossen bis das Wasser sauber und klar ist. Danach wird der HENRY HF 10 entfernt und es verbleibt nur die Bypassarmatur als Revisionsmöglichkeit in der Anlage. Der HENRY HF 10 ist ein portabler Filter und Werkzeug vielfältig einsetzbar..

HENRY® HF10

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