Energielabel – kaum ein Kesselhersteller wirbt mit dem Label

Die ErP-Richtlinie ist nun recht schnell auch für Anlagen die älter als 15 Jahre sind und <400 kW Nennwärmeleistung haben, auf den Weg gebracht worden.

Bezüglich des Umfangs der Etikettierung herrscht noch Unsicherheit. Für Betreiber ist das Etikett kostenlos. Ziel ist die Beratung zu modernen Heizsystemen mit der Einbindung erneuerbarer Energien und die Möglichkeiten der KfW und BAFA Förderungen. Handwerker können somit das Heizungslabel auch als Türöffner für die Energieberatung und den Heizungscheck nutzen.

Interessanterweise bewirbt kaum ein Kesselhersteller mit dem Effizienzetikett seine Produkte!?

Zudem sind beim Heizungslabel leider noch nicht alle wichtigen Anlagenkomponenten in die Berechnung der Energieeffizienz mit einbezogen. Weder Wärmedämmung, Regelungstechnik, hydraulischer Abgleich u.a.m, noch die Heizungswasserqualität finden sich in der Bewertung für das Effizienzetikett. Aber was nutzt die modernste Technik, wenn der Wärmeträger – das Heizungswasser – die Energie nicht effizient verteilen kann, weil isolierende Beläge, Korrosion und Schlamm, Störungen im gesamten System verursachen. Hier ist man gut beraten vor einer Kesselsanierung zuerst eine Heizungswassersanierung durchzuführen, um unliebsame Überraschungen und unentgeltliche Nacharbeiten im Nachgang zu vermeiden. Letztlich kommt der Betreiber erst mit einem sauberen, klaren Wärmeträger in den Genuss von höherer Funktionssicherheit und Energieeinsparung. Seit dem 01. August 2016 gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) neue Förderungen von bis zu 30% für die Heizungsmodernisierung in Gebäuden.

 

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