Was bringt kalkfreies Heizungswasser ?

Was bringt kalkfreies Heizungswasser ?

Kalkfreies Heizungswasser

Überall wo kalkhaltiges Wasser durchfließt, können sich Kalkablagerungen bilden. Dies trifft auf Kaffeemaschinen oder Spülmaschinen ebenso zu wie auf Hausinstallationen und Heizungskreisläufe. In Verbindung mit der Heizanlage ist die Problematik vielen Betreibern unbekannt. Kalk und Korrosion können jedoch isolierende Beläge bilden, deshalb spart kalkfreies Heizungswasser erhebliche Kosten. Die meisten Störungen und Schäden hängen an der Wasserqualität.

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Schmutzpartikel, Kalk, Schlamm und Rost  in den Heizungsanlagen erzeugen Funktionsstörungen und Schäden. Dies kann sich ungünstig auf die Energieeffizienz auswirken oder gar zum Betriebsausfall führen. Ein störungsfreier Betrieb und eine höhere Lebensdauer der Heizanlage, hängt wesentlich von der Wasserqualität ab. Die Enthärtung des Heizungsfüllwassers -also kalkfreies Wasser – verhindert Kalkablagerungen, die bereits ab 1 mm ca. 10% mehr Energie bei gleicher Heizleistung kosten können. Die Befüllung mit kalkfreiem Wasser beugt Kesselstein vor. Am einfachsten und kostengünstigsten geht dies mittels Enthärtung über einen Ionenaustauscher. Bereits bestehende Ablagerungen sollten durch eine Heizungswassersanierung schonend entfernt werden. Dazu wird ein Reinigungskonzentrat dem Wasser zudosiert und nach ca. 6-8 Wochen der gelöste Schmutz ausgespült. Sind Rost und Schlamm aus dem Heizsystem ausgespült bis das Wasser wieder sauber und klar ist, läuft die Anlage wieder effizienter. Durch einen Korrosionsschutz läßt sich dieser Status erhalten.

Kalk und Korrosion verhindern

Durch die Enthärtung werden die Härtebildner Calzium und Magnesium aus dem Wasser entfernt und dadurch Kesselstein zuverlässig verhindert. Zur Vermeidung von Korrosion, wodurch sich Rost und Schlamm im Kreislauf bilden, ist das Wasser nach gültigen Normen und Richtlinien zu behandeln – zu konditionieren. Dabei wird dem kalkfreiem Heizungswasser ein hochwirksamer und trink- und abwasserunbedenklicher Korrosionsschutz zudosiert. Die Mischinstallation wird dadurch vor Korrosion geschützt und alle mechanischen Anlagenteile geschmeidig gehalten. Die Nachspeisung von geringen Verlustmengen kann mit normalem Trinkwasser erfolgen, da in dem Korrosionsschutzmittel ein Härtestabilisator enthalten ist, der den Kalk in Lösung hält und nicht ausfallen läßt. Sollten noch leichte Trübungen im Wasser vorhanden sein, so kann mittels eines Bypass-Heizungsfilters ohne Betriebsunterbrechung das Wasser nachgefiltert werden.